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Verbraucherorganisation foodwatch startet Feldzug gegen Mineralölbelastung von Lebensmitteln

02.11.2015 − 

Nachdem es in jüngster Zeit ziemlich ruhig geworden ist um den Übergang von Mineralöl-Rückständen aus Verpackungen in Lebensmittel, startet die Verbraucherorganisation foodwatch e.V., Berlin, jetzt einen eigenen Feldzug.

Im Fokus stehen Verpackungen aus Recyclingpapier, sie seien eine „wesentliche Quelle für die Verunreinigungen“, schreibt die Organisation. Die in den Verpackungen enthaltenen Mineralöle aus Druckfarben sowie etliche andere gefährliche Substanzen wie Weichmacher und Lösungsmittel können laut den selbst ernannten „Essensrettern“ auf Lebensmittel übergehen.

Eine von foodwatch im Juli 2015 durchgeführte Laboranalyse hatte die Belastung von trockenen und lange haltbaren Lebensmitteln mit Mineralölrückständen zutage gebracht. Untersucht wurden Lebensmittel, die in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden häufig und in größeren Mengen verzehrt werden und bei denen bereits in der Vergangenheit Mineralöle nachgewiesen wurden, Dazu zählen vor allem Reis, Nudeln und Cornflakes. Zudem wurden pro Land noch ein bis zwei spezifische, dort beliebte Produkte untersucht: Weichweizengrieß in Deutschland, Couscous und Linsen in Frankreich sowie Schokostreusel in den Niederlanden.

 

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