Ausbruch des Iran-Kriegs hat spürbare Folgen für die internationalen Lieferketten

Hohe Mineralölpreise könnte auch Kunststoffnotierungen beeinflussen

Der Ausbruch des Iran-Kriegs zeigt bereits deutliche Auswirkungen auf die internationalen Lieferketten von Rohöl, Treibstoff und Erdgas.

So wurde die Straße von Hormus, die den Persischen Golf mit dem Meer von Oman und dem Arabischen Meer verbindet, durch die iranische Revolutionsgarde gesperrt. Die britische Behörde für den Seehandel UKMTO warnt seit dem 28. Februar vor erheblichen militärischen Aktivitäten. Aufgrund des Kriegs meiden Reedereien auch die für den Zugang zum Suez-Kanal wichtige Meerenge Bab el-Mandeb.

Europäische Union und deutsche Bundesregierung rechnen zwar nicht mit einem Versorgungsengpass, aber mit deutlichen Preisausschlägen an den Weltmärkten für Rohöl. Dies könnte auch Konsequenzen für die Preisgestaltung der europäischen Monomer- und Polymerproduktion im März haben und letztendlich die Herstellung von Kunststoffverpackungen verteuern.

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