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EU-Fälschungsschutzrichtlinie: Verbände setzten Frist für Pharmaunternehmen

27.04.2018 − 

Deutsche Pharmaunternehmen können sich noch bis zum 30. September an das europaweite Schutzsystem gegen gefälschte Arzneimittel anschließen. Dies teilt die Organisation securPharm, Frankfurt am Main, jetzt mit. Beim vorliegen aller vertraglichen und technischen Voraussetzungen kann dann der Systemzugang pünktlich zum Stichtag 9. Februar 2019 erfolgen, so die Organisation weiter.

Möglich sei dies, da sich in der Bundesrepublik bereits 228 Pharmaunternehmen an das System angeschlossen haben. Betreiber der deutschen Datenbank ist ACS Pharma Protect, Berlin.

Auf europäischer Ebene hatte die European Medicines Verification Organisation (EMVO), Brüssel/Belgien, bereits Ende Januar die pharmazeutischen Unternehmen aufgefordert bis spätestens Ende Juni 2018 mit der vertraglichen und technischen Anbindung an das Schutzsystem zu beginnen. Da noch längst nicht alle Unternehmen den verpflichtenden Vertrag mit dem Betreiber des EU-Hubs abgeschlossen haben, könne nur so gewährleistet werden, dass die Anbindung rechtzeitig erfolge.

 

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