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Euler Hermes rechnete für 2022 mit weiter knappen Containerkapazitäten und angespannten Lieferketten

20.08.2021 − 

Die für den außereuropäischen Export von Papier, Karton und Verpackungen wichtigen Containerkapazitäten bleiben laut der aktuellen Studie „Ship me, if you can“ von Euler Hermes Deutschland auch 2022 knapp.

Angesichts der anhaltenden Engpässe in der Versorgungskette, insbesondere bei den Schiffscontainern selbst, und den längsten Verspätungen seit einem Jahrzehnt steigen die Preise und damit Kosten des Welthandels im Galopp auf neue Rekordhöhen, so der Kreditversicherer. „Hamsterkäufe“ seien aktuell „in“ im globalen Handel.

Zudem dürften Schiffskapazitäten laut Ron Van het Hof, CEO von Euler Hermes für die DACH-Region, kurzfristig auch weiterhin knapp bleiben. „Gründe dafür sind neben dem regional sehr ungleichmäßigen Aufschwung die unzureichenden Investitionen der letzten Jahre in der Seeschifffahrt. Auch die Tatsache, dass es wenige Alternativen zur Seefracht gibt und neue Kapazitäten nur langsam in Betrieb genommen werden können, tragen nicht zu einer schnellen Entspannung bei.“

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