Knapp die Hälfte der Unternehmen überschätzt den eigenen Umsetzungsgrad der neuen EU-Verpackungsverordnung (PPWR).
Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Umfrage des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML), des Softwareentwicklers Logistikbude und der Stiftung Initiative Mehrweg (SIM) unter mehr als 90 Firmen. Nur jedes zehnte Unternehmen erfülle demnach grundlegende Voraussetzungen.
Die Umfrage, die die Studienpartner auch auf der Fachpack präsentieren werden, betont jedoch auch die Chancen: Wer früh handele, sei nicht nur zukunftssicher aufgestellt, sondern könne sich auch einen Marktvorteil verschaffen.
Mit der PPWR richte Europa die Regeln für Verpackungen neu aus. „Sie betrifft nicht nur Hersteller und Handel, sondern hat auch direkten Einfluss auf die Logistik. Nachweise, Datenqualität und klare Zuständigkeiten werden unverzichtbar“, sagt Lukas Lehmann, Mitherausgeber der Umfrage und Teamleiter Verpackungslogistik am Fraunhofer IML.
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