
Der Verband der Wellpappenindustrie VDW erwartet in seiner jährlichen Branchenprognose für 2026 ein Wachstum von 0,3 %.
Die Erwartungen liegen damit unter dem für das kommende Jahr prognostizierten Wachstum des Bruttoinlandprodukts des Sachverständigenrats. Dabei sehen die Wirtschaftsweisen bereits eine schwache wirtschaftliche Entwicklung. Für 2025 war ein minimales BIP-Wachstum von nur 0,2 % erwartet worden, gefolgt von einem leichten Anstieg auf 0,9 bis 1 % im Jahr 2026. Diese Zahlen spiegeln eine anhaltende Schwächephase der deutschen Wirtschaft wider.
Zudem muss sich auch die Wellpappenbranche mit den Vorgaben der PPWR und der Umsetzung in nationales Recht beschäftigen. Die AGEPA-Garantieerklärung wurde bereits frühzeitig unter Berücksichtigung der PPWR ausgestaltet. Durch das Monitoring der stofflichen Verwertungsquote gewerblich genutzter PPK-Verpackungen sollten für das Bundesumweltministerium Daten bereitgestellt werden, um aus der PPWR resultierende Berichtspflichten erfüllen zu können.
Gegenüber EUWID führt der Verband nun aus, dass „durch den vorliegenden Entwurf des VerpackDG allerdings neue Anforderungen hinzu kämen, die die AGEPA im Sinne der dort genannten´sonstigen Organisation` nach aktuellem Stand nicht erfüllen würde. Der VDW steht im Dialog mit den Beteiligten sowie mit politischen Entscheider*innen und setzt sich für eine konstruktive Lösung ein, die es der AGEPA ermöglicht, hier weiterhin einen wertvollen Beitrag zu leisten."
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