AF&PA: US-Papierindustrie äußert Kritik an den Plänen der EU-Kommission zur EUDR

Die US-Papierindustrie äußert deutliche Kritik an den Plänen der EU-Kommission zur Entwaldungsverordnung (EUDR). So ruft die American Forest and Paper Association (AF&PA) US-Präsident Donald Trump dazu auf, „die EU zur Erfüllung ihrer Verpflichtung vom 21. August anzuhalten".

Im August hatten sich die EU-Kommission und die USA im Zollkonflikt darauf verständigt, die USA als Land mit vernachlässigbarem Risiko zu werten und sicherzustellen, dass die Entwaldungsverordnung nicht zu unnötigen Hemmnissen für den transatlantischen Handel führt.

Mit der laut der AF&PA nun vollzogenen „Kehrtwende“ schade die Kommission dem transatlantischen Handel mit US-Zellstoff- und Papierprodukten, wie es in einem Statement zur Causa EUDR heißt. Mit diesem Vorschlag werde die Kommission ihrer Verpflichtung nicht gerecht, Handelsstörungen zwischen den USA und der EU zu vermeiden, so AF&PA-CEO Heidi Brock.

Am 21. Oktober legte die Kommission ihr Vorhaben offen, die EUDR nicht - wie zuvor vermutet - um ein Jahr zu verschieben. Stattdessen will die Brüsseler Behörde mit „gezielten Lösungen“ betroffene Unternehmen und Länder bei einer reibungslosen Umsetzung der EUDR unterstützen. So soll u.a. nur noch der Erstinverkehrbringer eine Sorgfaltserklärung abgeben müssen.

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