CH: Steigender Bierabsatz, aber Sorgen um angespannte Beschaffungsmärkte

Der Biermarkt in der Schweiz hat sich im vergangenen Braujahr 2021/22 (zum 30. September 2022) positiv entwickelt.

Wie der Schweizer Brauerei-Verband (SBV) mitteilt, verzeichnete der Gesamtmarkt nach ersten Berechnungen im Vergleich zur Vorjahresperiode ein Plus von 6,2 % auf rund 4,688 Mio hl. Der Zuwachs sei geprägt gewesen durch eine Zunahme des Inlandausstoßes aller Schweizer Brauereien um 9 % auf 3,639 Mio hl.

Große Sorgen bereitet der Branche hingegen die angespannte Lage in den Rohstoff-, Verpackungs- und Energiemärkten verbunden mit unberechenbaren Lieferfristen. Wie der SBV auf EUWID-Anfrage ausführte, besteht die unsichere Versorgungslage bei Verpackungen schon länger.

Das Schweizer Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung BWL berichtete am 29. November, dass die Verfügbarkeit von Glas schwierig sei. Rohmaterialien seien vorhanden, doch mit dem Ausfall der Glashütten in der Ukraine und in Russland seien die Produktionskapazitäten in Europa zu klein, um der Nachfrage gerecht werden zu können.

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