Chemisches Recycling in der Abfallhierarchie: Der Markt wird es regulieren

Mit der FDP als Teil der Ampelkoalition und der für eine weitere Legislaturperiode bestätigten umweltpolitischen Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Judith Skudelny dürfte das chemische Recycling weiter Fahrt aufnehmen.

Skudelny betonte, sich „wie ein Schnitzel“ zu freuen, dass im gemeinsamen Koalitionsvertrag festgelegt wurde, das chemische Verfahren als Recyclingoption aufzunehmen. Das erklärte die alte und neue umweltpolitische Sprecherin als Gastrednerin der Konferenz „Recyclingfähigkeit und Sekundärrohstoffeinsatz bei Verpackungen“ von AGVU, BDE und bvse.

Das chemische Recycling würde in der Abfallhierarchie an der dritten Stelle und gleichrangig zum werkstofflichen stehen. Skudelny begründet den Vorstoß damit, dass das chemische Verfahren bisher lediglich aus Kostengründen nicht vorgesehen war. Wenn aber alle negativen Aspekte, die mit Blick auf das Verfahren formuliert werden, wirklich stimmen, werde sich die Technik auch bei einer Einordnung innerhalb der Abfallhierarchie nicht durchsetzen. Man könne eine Technik aber nicht erst dann erlauben, wenn sie ausgereift und in zehn Ländern in Anwendung sei, man müsse sie heute schon möglich machen. Ob es dann die notwendige Marktreife erlange, obliege der Industrie.

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