Mit der Unterzeichnung eines gemeinsamen Kooperationspapiers beim Glasverpackungshersteller Wiegand-Glas in Schleusingen ist am 25. Juni der Startschuss für das Projekt „Modellregion Glas“ gefallen.
Das teilt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) am 10. Juli mit. Mit dem Projekt möchte die Branche auf das gemeinsame Ziel der Dekarbonisierung der Glasindustrie hinarbeiten. Im Fokus steht der Umstieg von fossilen Energien – vor allem Erdgas – auf erneuerbare Stromquellen wie Wind und Sonne.
Die „Modellregion Glas“ wurde bereits 2023 als Reaktion auf die steigenden Energiepreise und die Gasmangellage ins Leben gerufen. Die beteiligten Glasunternehmen wandten sich damals laut dem Ministerium proaktiv an die Politik und initiierten mit großem Engagement das Projekt, um gemeinsam Lösungen für eine nachhaltige Energiezukunft der Branche zu entwickeln.
Im vergangenen Jahr folgte die Bewerbung für den Bundeswettbewerb „Zukunft Region“. Die Modellregion habe sich erfolgreich durchsetzen können, heißt es, und eine Förderung erhalten.
Zur Partnerschaft gehören die Unternehmen Wiegand-Glas, Heinz-Glas, Gerresheimer und Röser, die Landkreise Hildburghausen, Ilm-Kreis, Kronach und Sonneberg, die Wirtschaftsministerien von Bayern und Thüringen sowie die Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen.
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