Deutsche Hülsenindustrie: Kosten erreichen Rekordniveau

Der Druck auf die deutschen Hersteller von Hartpapierhülsen für die Papier-, Folien- und Textilindustrie sowie die Produzenten von Kombidosen hat sich im Vergleich zum Jahresanfang 2022 noch weiter verschärft.

Dies geht aus einer Mitteilung der Fachvereinigung Hartpapierwaren und Rundgefäße (FHR) hervor. Der Krieg in der Ukraine habe die ohnehin angespannte Marktsituation massiv verschlechtert. Während die Auslastung der Mitgliedsunternehmen weiterhin sehr stark ist, sorgen Verwerfungen insbesondere in den Bereichen Energie, Rohstoffe und Logistik für Herausforderungen, berichtet die FHR.

Bei Hülsenkarton müssten trotz bereits erreichter Rekordpreise und langfristiger Vordispositionen unter anderem aufgrund der kurzfristig gestiegenen Energiepreise nochmalige unmittelbar gültige Aufschläge im zweistelligen Prozentbereich akzeptiert werden. Die Aufschläge werden dabei von den Vorlieferanten laufend in Wochenzyklen an den Energiemarkt angepasst, erläutert die FHR. Ein Ende der Kostenspirale sei leider noch nicht absehbar.

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