Die europäische Getränkeindustrie fordert einen bevorzugten Zugriff auf PET-Rezyklate

Die Einwegkunststoffrichtlinie (SUPD) schreibt für das  Jahr 2025 vor, dass die Getränkeindustrie ab diesem Zeitpunkt 25 % recyceltes Material in ihren PET-Gebinden einsetzen muss.

Um dies zu gewährleisten und Kreisläufe schließen zu können, benötigt die Getränkeindustrie einen bevorzugten Zugriff auf Rezyklate. Dies forderten im Juli Vertreter der alkoholfreien Getränkeindustrie, vertreten durch den Europäischen Fruchtsaftverband, Natural Mineral Waters Europe und UNESDA Soft Drinks Europe.

Es sei unumgänglich, dass diese Industrie „vorrangigen Zugang“ zum recycelten PET bekommt, oder der Branche gegebenenfalls durch einen ähnlichen Mechanismus ein „Vorkaufsrecht“ garantiert werde. Die Getränkeindustrie muss als erste Abnehmerindustrie auf das Material zugreifen können, dass sie selbst in den Markt bringt, heißt es von den Unterzeichnern weiter. Nur so könne Rezyklat, das die notwendigen EU-Normen für Lebensmittelsicherheit erfülle, in einem echten Kreislauf geführt und ein Downcycling verhindert werden.

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