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2018: Aufkommen von Verpackungsabfällen steigt weiter

28.10.2020 − 

2018 sind erneut mehr Verpackungsabfälle angefallen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Insgesamt, so berichtet das Umweltbundesamt (UBA), stieg die Menge gegenüber 2017 um 0,7 % auf 18,9 Mio t.

Nicht ganz die Hälfte davon (47 %) stammt laut Studie „Aufkommen und Verwertung von Verpackungsabfällen in Deutschland 2018“ von privaten Endverbrauchern. Das wäre eine Menge pro Kopf von 107,7 kg und ein Zuwachs von rund einem Prozent.

Dirk Messner, Präsident des UBA, zu den Ergebnissen der Studie: „Verpackungen sollten vermieden werden, bevor sie überhaupt anfallen. Mehrwegbecher beispielsweise für den Coffee-to-go müssen die Regel werden, aber auch wer Essen mitnimmt, sollte dies in Mehrwegbehältern tun können. Die Flut an Pizzakartons und Kaffeebechern in Mülleimern und Parks hätte so ein Ende."

Die Gründe für das Wachstum liegen aber nicht nur in einem zunehmenden Konsum, sondern auch in neuen Konstruktionen von Verpackungen. So sei ein Trend hin zu wiederverschließbaren Einwegverpackungen zu verzeichnen. Zwar sei der Gedanke grundsätzlich im Blick auf die Ressourcenschonung zu befürworten, aber funktionale Lösungen - wie aufwendige Verschlüsse oder Dosierhilfen - verursachen einen höheren Materialverbrauch.

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