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Auch To-Go-Verpackungen betroffen: Bundeskabinett beschließt Verbot von Einwegkunststoff-Produkten

24.06.2020 − 

Die Bundesregierung hat die Verordnung zum Verbot von Einwegkunststoff-Produkten auf den Weg gebracht.

Das Verbot betrifft Wegwerfprodukte wie Einmalbesteck und -teller, Trinkhalme, Rührstäbchen, Wattestäbchen und Luftballonstäbe aus Kunststoff. Auch To-Go-Lebensmittelbehälter und Getränkebecher aus Styropor sollen nicht mehr auf den Markt kommen. Das Verbot soll am 3. Juli 2021 europaweit in Kraft treten. 

Einwegkunststoffprodukte könnten in vielen Fällen durch umweltfreundlichere Mehrweglösungen ersetzt werden. To-Go-Becher oder To-Go-Lebensmittelbehälter aus Metall oder Kunststoff sowie abwaschbare Trinkhalme aus Glas finden einer Mitteilung des Umweltministeriums zufolge immer mehr Verbreitung.

Die nun verbotenen Produkte gehören laut EU-Kommission zu den am häufigsten an europäischen Stränden gefundenen Kunststoffgegenständen. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) geht aufgrund einer laufenden Analyse davon aus, dass sie rund zehn Prozent - in Einzelfällen bis zwanzig Prozent - des Abfalls aus Parks, öffentlichen Plätzen und Straßen ausmachen. Den größten Anteil daran haben To-Go-Verpackungen für Lebensmittel und Getränke aus expandiertem Polystyrol (Styropor).

 

 

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