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Circular FoodPack: Lösungsorientierte Suche für den Einsatz von Rezyklaten in Lebensmittelverpackungen

06.09.2021 − 

Der Einsatz von Rezyklaten in Lebensmittel- und Kosmetikverpackungen könnte deutlich ausgebaut werden, gestaltet sich jedoch aufgrund einer Vielzahl an Themen schwierig.

Der Rezyklateinsatz in diesen Produktgruppen wird nicht nur durch europäische Rechtsvorschriften eingeschränkt. Es sind auch Verunreinigungen, Verfärbungen, Gerüche und schlechteres mechanisches Verhalten im Vergleich zur Neuware, die ihre zirkuläre Verwendung behindern. Handelt es sich dabei zudem um Packmittel aus Multilayer-Folien, lassen sich diese nach derzeitigem Stand der Technik nicht zuverlässig sortieren und effizient recyceln.

Mit der Aufgabenstellung, hierfür Lösungen zu finden und die Kreislauffähigkeit von Verpackungen auch in sensiblen Bereichen zu ermöglichen, beschäftigen sich in den kommenden drei Jahren 14 deutsche und europäische Partner in dem durch die EU geförderten Projekt Circular FoodPack, koordiniert durch das Fraunhofer IVV. Die Ergebnisse sollen durch die heute am Markt bestehenden Recyclingtechnologien realisiert werden können. Chemische Recyclingverfahren werden in dem Projekt nicht berücksichtigt, heißt es gegenüber EUWID.

Für die Akteure sei neben den Recyclingansätzen die Gestaltung der Verpackung ein wesentlicher Aspekt des Projekts. Es sollen reyclingfähige Barriere zum Schutz des Inhalts entwickelt werden, hinter denen Rezyklate verwendet werden können.

Den ausführlichen Bericht lesen Abonnenten in EUWID Verpackung. Die wöchentlich als Printausgabe und E-Paper erscheinende Fachzeitschrift informiert Leser kompakt über die relevanten Entwicklungen auf dem deutschen sowie benachbarten Verpackungsmärkten.

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