|  

Definition von "Kunststoff" in der SUP-Direktive: Papierverbände fürchten weitreichende Folgen

24.04.2020 − 

In einem gemeinsamen Schreiben haben sich Vertreter der europäischen Papier- und Kartonindustrie am 17. April an die EU-Kommission gewandt.

Mit dem Positionspapier möchten die Verbände verhindern, dass Cellulose unter der europäischen Einwegkunststoff-Richtlinie (SUPD) als "Kunststoff" definiert wird. Dies hätte weitreichende Auswirkungen auf die gesamte PPK-Wertschöpfungskette, argumentieren FEFCO, Pro Carton, ECMA, Citpa, Cepi, EPPA sowie die Alliance for Beverage Cartons and the Environment.

Gespräche zwischen den Mitgliedsstaaten und der EU-Kommission über die Leitlinien zur Umsetzung der Einwegkunststoff-Richtlinie waren für den 24. April anberaumt. Gemäß der SUP-Direktive muss Brüssel bis Anfang Juli in Abstimmung mit den EU-Mitgliedsstaaten Leitlinien zur Auslegung des Begriffs "Einwegkunststoffprodukt" entwickeln.

Update: Bis Redaktionsschluss am 29. April lagen uns keine Informationen darüber vor, ob die Einwände der europäischen Verbände bei dem Treffen berücksichtigt wurden.

­

zurück − FEVE-Positionspapier: Behälterglas wird nicht mit Sand aus illegalen Quellen hergestellt

Markt für Kunststoffverpackungen:Folien und Beutel mit guter Absatzentwicklung im ersten Quartal  − vor