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ECMA, Pro Carton und FEFCO fordern Ausnahmen von Einschränkungen durch Maßnahmen gegen Covid-19

19.03.2020 − 

Lebensmittel- und Pharmaindustrie müssen mit Verpackungsmaterial beliefert werden.

Der europäische Faltschachtelverband European Carton Makers Association (ECMA), Den Haag/Niederlande, und die europäische Vereinigung der Karton- und Faltschachtelindustrie Pro Carton, London, haben eine gemeinsame Stellungnahme zur aktuellen Corona-Krise veröffentlicht.

Darin äußern sie die Sorge, dass die Zunahme von Grenzkontrollen zur Eindämmung von Covid-19 die Versorgung mit Rohstoffen für die Verpackungsherstellung oder mit fertigen Verpackungen für die Pharma- oder Lebensmittelindustrie beeinträchtigen könnte. Eine Abschottung und Grenzschließungen würden dazu führen, dass auch Verpackungshersteller ihre Produktion reduzieren oder ganz herunterfahren müssten. Eine kontinuierliche Belieferung mit Karton und Verpackungen aus Karton zwischen Ländern und über Grenzen hinweg sei jedoch von wesentlicher Bedeutung, um die Versorgung mit Verpackungen für Lebensmittel und Pharmaprodukte während der Corona-Krise sicherzustellen.

Auch der europäische Dachverband der Wellpappeindustrie FEFCO, Brüssel, appelliert an die Regierungen, die Grenzen nicht zu schließen und den Güterverkehr passieren zu lassen. Aktuell gebe es noch keine Einschränkungen bei der Beschaffung von Rohstoffen und es würden genügend Transportverpackungen produziert, ergänzte der Verband.

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