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nova-Institut: Einstufung von PHA als Einwegkunststoff ein „Desaster“ für die junge Branche

17.02.2021 − 

Sollten die Leitlinien der EU-Kommission zur Einwegkunststoffrichtlinie (SUPD) in der aktuellen Entwurfsfassung beibehalten werden, so könnte dies erhebliche Folgen für einzelne Biokunststoffe und cellulosebasierte Produkte nach sich ziehen.

Dieses Fazit zieht Michael Carus, Gründer und CEO des nova-Instituts. Als „besonders bedauerlich“ bezeichnet er im Gespräch mit dem EUWID beispielsweise die Entscheidung der EU-Kommission, PHAs (Polyhydroxyalkanoate) nicht als natürliche Polymere anzuerkennen. Mit dieser Einstufung fällt die Gruppe von Biopolymeren unter die Kunststoff-Definition der europäischen Einwegkunststoffrichtlinie.

Carus sieht in dieser Klassifizierung nicht nur ein „Desaster für die noch junge PHA-Branche“, sondern unter anderem auch ein Problem für die Papierindustrie, die nach biobasierten Alternativen zu herkömmlichen Polymerbeschichtungen sucht, etwa für Getränkebecher.

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