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Graspapier: Wenige Anbieter, großes Interesse und viel Verwirrung über Fakten zum Produkt

21.05.2019 − 

Unterschiedliche Untersuchungen von Verbänden kursieren im Markt

In Europa haben derzeit 23 Papierfabriken Produkte im Portfolio mit einem Grasanteil von 30-50 % und substituieren damit Zellstoff oder Altpapier. Der aktuelle Ausstoß des Produkts „Graspapier“ ist verglichen mit dem Markt für Wellpappenrohpapiere marginal. Der Grund dafür ist in erster Linie die Verfügbarkeit des Rohstoffs Graspellet, der von der Firma Creapaper, Bad Honnef, als Rohstofflieferant hergestellt und vertrieben wird. Derzeit baut das Unternehmen die Kapazitäten für den Rohstoff aus, doch selbst danach bleibt die mögliche produzierte Menge an Papier im Vergleich zum Gesamtmarkt klein. Mit dem neuen Standort von Creapaper in Düren kann das Unternehmen zusätzlich rund 25.000 t Pellets Rohstoff für weitere 60.000 t Graspapier produzieren. Dennoch hat CEPI Containerboard (CCB) eine Studie mit dem Titel „Independent critique of the environmental claims made regarding the novel grass fibre/grass paper material” bei RISE Research Institutes of Sweden/RISE Innventia AB, Stockholm, in Auftrag gegeben, die der Redaktion vorliegt. Auch der Verband der Wellpappenindustrie (VDW), Darmstadt, hat sich Mitte März gegenüber seinen Mitgliedern mit dem Schreiben „Graspapier – eine Betrachtung aus technischer Sicht“ dem Thema Graspapier angenommen.

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