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IK kritisiert Kennzeichnungsvorschriften für Einweg-Kunststoffe

29.03.2021 − 

Die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) kritisiert deutlich die neuen Kennzeichnungsregeln für Einweg-Getränkebecher. 

Die ab dem 3. Juli 2021 geltende Vorschrift, wonach Einweg-Getränkebecher aus Kunststoff und mit Kunststoff beschichtete Papierbecher mit einem neuen Piktogramm gekennzeichnet werden und den schriftlichen Hinweis enthalten müssen, dass der Becher Kunststoff enthält oder aus Kunststoff besteht, ist nach Auffassung der IK eine „unnötige und teure Überregulierung“.

Auch wenn dadurch die Vorgaben der EU-Richtlinie für Einweg-Kunststoffprodukte umgesetzt werden, so gibt Dr. Martin Engelmann, Hauptgeschäftsführer der IK, zu bedenken: „Jeder, der aus einem Kunststoffbecher trinkt, weiß, dass der Becher aus Kunststoff besteht. Daher ist für reine Kunststoffbecher der Hinweis 'Hergestellt aus Kunststoff' völlig sinnlos“.

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