|  

IK zweifelt EU-„Plastiksteuer“ an

14.07.2021 − 

Die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen IK äußert sich kritisch zu der im Juli 2020 beschlossenen EU-Kunststoffsteuer in Höhe von 0,80 €/kg auf nicht recycelte Verpackungsabfälle aus Kunststoff.

„Forderungen nach einer nationalen Plastiksteuer werden häufig damit begründet, dass der Einsatz von Kunststoff-Neuware im Sinne des Umweltschutzes verteuert werden sollte“, schreibt die IK.

Dabei werde übersehen, dass eine finanzielle Belastung von Kunststoffverpackungen dazu führen könnte, dass ökologisch häufig schlechtere Verpackungsmaterialien günstiger und damit wettbewerbsfähiger würden.

Darüber hinaus soll die „Plastiksteuer“ die Investitionsbereitschaft von Unternehmen hemmen und ihre Wettbewerbsfähigkeit negativ beeinflussen. 

Den ausführlichen Bericht lesen Abonnenten in EUWID Verpackung. Die wöchentlich als Printausgabe und E-Paper erscheinende Fachzeitschrift informiert Leser kompakt über die relevanten Entwicklungen auf dem deutschen sowie benachbarten Verpackungsmärkten.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:
­

zurück − Papier- und Pappemarkt Polen: Preise steigen in allen Segmenten

Verbände fordern von EU-Kommission Anerkennung von PET-Recyclingverfahren  − vor