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Industrievereinigung Kunststoffverpackungen kritisiert Orientierungshilfe

07.01.2019 − 

Über die Recyclingfähigkeit von Styroporverpackungen wird gestritten. Das Forum EPSY Recycling und die Fachgruppe Airpop in der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen haben sich darüber beschwert, dass Styropor als nicht recyclingfähig eingestuft worden ist.

Die Kritik richtet sich gegen die Orientierungshilfe zur Bemessung der Recyclingfähigkeit von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen der Zentralen Stelle Verpackungsregister. Die Orientierungshilfe sorge für Verunsicherung, weil Airpop, auch bekannt als expandiertes Polystyrol (EPS), von den sogenannten Gutmaterialien ausgeschlossen wird und damit nach Definition als nicht recyclingfähig gilt, kritisiert die Branche.

"Die Einstufung von Airpop als nicht recyclingfähig basiert auf rein ökonomischen Entscheidungen seitens der Sortierer“, betont Mara Hancker von der IK. Zum einen seien die Mengen im Gelben Sack vergleichsweise gering und zum anderen erziele das Material ausgezeichnete Werte in der energetischen Verwertung.

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