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IPV: Anstieg der Energiekosten trifft auch die Hersteller von Papier- und Folienverpackungen

22.10.2021 − 

Die massiven Kostensteigerungen beim Energieverbrauch werden die Mitgliedsbetriebe des Industrieverbands Papier- und Folienverpackung (IPV) zwar erst 2022, teilweise auch erst 2023, vollumfänglich treffen. Allerdings bekommen bereits jetzt viele Unternehmen den Anstieg der Energiepreise zu spüren.

Dies berichtet der IPV auf Nachfrage des EUWID. Basis ist eine Kurzumfrage unter Mitgliedern des Verbands. Die Gründe: Einerseits unterhalten einige Firmen Spotverträge für Strom und Gas, so der IPV. Hier werden die zu erwartenden Mehrkosten im Strombereich auf bis zu 60 % geschätzt. Der Anstieg im Gasbereich beträgt den Angaben zufolge sogar bis zu 100 %. Andererseits seien fast alle Unternehmen von den steigenden Energiepreisen direkt durch Kostensteigerungen in der Lieferkette für Vorprodukte beziehungsweise Rohstoffe betroffen.

„Auch wenn die massiven Steigerungen der Energiekosten bisher teilweise durch langfristige Verträge gepuffert werden, geben die Extrembeispiele einen Vorgeschmack auf das, was die Branche zu erwarten hat. Für unsere Unternehmen wird das eine weitere Herausforderung sein, die es zu stemmen gilt“, erklärt IPV-Geschäftsführer Karsten Hunger.

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