|  

Kampagne von foodwatch zeigt Wirkung

26.11.2015 − 

WPV: Mineralölspuren in Lebensmitteln können auch andere Eintragswege als die Verpackung haben.

Die von der Verbraucherorganisation foodwatch e.V., Berlin, im Oktober veröffentlichten Ergebnisse von in Labortests nachgewiesenen Rückständen von Mineralöl in Lebensmitteln hat mittlerweile einen ersten Produktrückruf zur Folge.

So hat die Handelskette Kaufland ein Reisprodukt des italienischen Herstellers Curti S.R.L., Valle Lomellina, das laut foodwatch erhöhte Werte an Mineralölbestandteilen aufgewiesen hat, aus dem Verkauf genommen. Das betroffene Produkt war bislang in einem Kochbeutel abgefüllt und in Faltschachteln aus Recyclingkarton abgepackt. Gegenüber foodwatch erklärte Curti, künftig Faltschachteln aus Frischfaser in Verbindung mit mineralölfreien, migrationsarmen Druckfarben verwenden zu wollen.

Dass Mineralölspuren in Lebensmitteln auch andere Eintragswege als die Verpackung haben können, betont der Wirtschafsverband Papierverarbeitung e.V. (WPV), Darmstadt. So sei es „fraglich, ob die in Lebensmitteln gefundenen Mineralölspuren tatsächlich auf die Verpackungen zurückgeführt werden können“. Diese könnten beispielsweise auch ihren Ursprung in Umweltbelastungen, der Lebensmittelverarbeitung oder in Zusatzstoffen haben.

 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 48/2015 von EUWID Verpackung. Die wöchentlich als Printausgabe und E-Paper erscheinende Fachzeitschrift informiert Leser kompakt über die relevanten Entwicklungen auf dem deutschen sowie benachbarten Verpackungsmärkten.
Die Ausgabe 47/2015 von EUWID Verpackung ist am 20. November erschienen. Hier geht's zum Inhaltsverzeichnis.
Sie können EUWID Verpackung kostenlos und unverbindlich testen - bestellen Sie
hier.

 

 

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:
­

zurück − Papier- und Pappemarkt Frankreich: Preise für die unteren Altpapiersorten im November meist stabilisiert

Markt für Standardkunststoffe: Hersteller erhöhen im November ihre Margen  − vor