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Kurz vor Ausweitung der Pfandpflicht: Nicht alle Saftflaschen können auf Barrieren verzichten

23.09.2021 − 

Mit der Bepfandung von Saft in Einweg-Kunststoffflaschen kommen laut einer Studie ab 2022 zusätzlich bis zu 45.000 jato PET in den bestehenden Flaschenkreislauf. 

Eine nicht genau zu beziffernde Menge dieser Saftflaschen verwendet Barrieren, die aufgrund der Gelbfärbung im Schmelzprozess zu einer Verschlechterung der Rezyklatqualität führen. Die Schätzungen dazu, wie viele Saftgebinde so genannte Scavenger einsetzen, gehen stark auseinander. Ihr Einsatz in der Flasche hängt von dem verpackten Produkt ab, dem MHD und der Frage, ob sie für den Verkauf über die Kühltheke vorgesehen sind. Der Anteil sei schwer zu beziffern und schwankend. Vor allem in Pandemie-Zeiten habe sich die Nachfrage sehr unterschiedlich entwickelt und tue es weiter, erklärte der zuständige Fruchtsaftverband (VdF) gegenüber EUWID. 

Uneinigkeit herrscht darüber, welcher Industriezweig dafür zuständig ist, einer möglichen Verschlechterung der Rezyklate entgegenzuwirken. Es gibt unterschiedliche Lösungsansätze: Verzicht auf Barrieren, die betreffenden Flaschen aussortieren oder recyclingfähige Scavenger einsetzen. Zumindest die beiden letztgenannten Möglichkeiten sind mit Kosten für die betroffene Branche verbunden.

Den vollständigen Text zu unserem Sonderthema über den Status Quo bei den Barrieren in Saftflaschen, steht den Abonnenten von EUWID Verpackung heute ab 12 Uhr online zur Verfügung. Im Printmedium finden Sie den Text in unserer Ausgabe 38/2021.

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Vor Ausweitung der Pfandpflicht ist der Einfluss der Barrieren auf die Rezyklatqualität nicht abschätzbar  − vor