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Markt für PET: Steigende Preise durch eingeschränkte Importe von Vorprodukten und Neuware

04.02.2021 − 

Auf dem Markt für PET-Neuware wurden die Kontraktmengen im Januar zu deutlich höheren Preisen abgeschlossen als Ende 2020.

Noch stärker zeichnet sich die kurzfristige Trendumkehr bei den Spotmengen ab, die im Januar über den Kontraktpreisen gehandelt wurden. Marktteilnehmer erwarten im Gespräch mit dem EUWID, dass die Preise im Februar weiter steigen werden. Für lebensmitteltaugliches rPET liegen die Preise trotz der Entwicklung noch immer über den Neuwarenpreisen.

Der Preisauftrieb bei der Neuware und den Spotmengen ist kein Ergebnis einer sich abzeichnenden Nachfragesteigerung sondern ausschließlich äußeren Faktoren zuzuordnen. Fehlender Frachtraum spielt dabei eine entscheidende Rolle. Doch ohne Rückkehr des Tourismus im Sommer geht die Branche von einer eher verhaltenen Saison und entsprechend reduziertem Bedarf aus. 

Die Ausweitung der Pfandpflicht auf alle Einweg-Getränkeflaschen inklusive Fruchtsäften ab 2022 drängt die Branche zudem, nach Lösungen für Gebinde mit Barrierefunktion zu suchen, die ab dem Zeitpunkt im Kreislauf geführt werden können.

Den vollständigen Bericht zum deutschen Markt für PET sowie den Preisspiegel, finden Sie in EUWID Verpackung 05/2021. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen die Preisinformationen ab 12 Uhr online zur Verfügung.

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