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Mehrweg im Take-away-Bereich: Verbraucher werden künftig zahlreichen Lösungen gegenüberstehen

28.01.2021 − 

Alle Gastronomien, die Essen und Getränke für unterwegs verkaufen, sind ab 2023 verpflichtet, diese auch in Mehrwegverpackungen anzubieten.

Von der Pflicht ausgenommen sind Gastronomiebetriebe mit weniger als fünf Beschäftigten oder einer Ladenfläche kleiner 80 qm. Außerdem müssen für alle Angebotsgrößen eines to-go-Getränks entsprechende Mehrwegbecher zur Verfügung stehen. Grundsätzlich gilt als Mehrweglösung, wenn eine tatsächliche Rückgabe möglich ist. Gleichzeitig ist eine Pfandlösung aber nicht zwingend notwendig, Unternehmen können zudem „hauseigene“ Lösungen etablieren, Kundenbehälter ablehnen und für Kaffee gibt es nach Auskunft des Bundesumweltministeriums andere Regelungen. Eine für Kunden einheitliche Lösung zeichnet sich daher aktuell nicht ab.

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