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Systemgastronomie: Tragweite der Mehrwegpflicht ist immens

27.01.2021 − 

Der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) begrüßt grundsätzlich das Ziel, nachhaltige Verpackungen einzusetzen und Verbraucher dafür zu sensibilisieren.

Die Anstrengungen und konkret umgesetzten Maßnahmen der Branche in den vergangenen Jahren zeigten dies. Gerade deshalb hat der Kabinettsbeschluss zur Novelle des Verpackungsgesetzes in der Branche für großes Unverständnis bis hin zur Verärgerung gesorgt. Der Verband hat den Eindruck, dass Bedenken und Hinweise auf konkrete Umsetzungsprobleme im Restaurantalltag sowie von der Branche bereits angestoßene Verbesserungen nicht in der nötigen und angemessenen Form gewürdigt wurden.

Die Tragweite dieser Mehrwegpflicht sei immens. Und das bei einer dünnen Faktenlage. Wenn selbst das Umweltbundesamt zu dem Ergebnis komme, dass bei Mehrwegbechern ein Umlauf von durchschnittlich 50 nötig sei, um eine ökologische Vorteilhaftigkeit zu generieren, müsse man sich schon fragen, ob diese Mehrwegpflicht nun der Umwelt oder der politischen Profilierung zu Gute komme, so der BdS gegenüber EUWID.

Der BdS ist als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband das Sprachrohr der Systemgastronomie. Unter den 830 Mitgliedsunternehmen befinden sich unter anderem Burger King, KFC, McDonald’s und Pizza Hut.

Welchen Einsatz die Systemgastronomen bereits geleistet haben, welche Aufgabe ihnen nun bevorsteht und wie hoch die Nachfrage nach Mehrwegalternativen tatsächlich ist, lesen Abonnenten in EUWID Verpackung 04/2021.  

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