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Tethered Caps sind in Deutschland „ökologisch und ökonomisch unsinnig“


Verschlüsse haben diverse Quellen / Foto: Adobe
05.12.2018 − 

Verbände sehen Richtlinie zur Verringerung von Kunststofferzeugnissen kritisch

Der Vorschlag, dass  Einweggetränkebehälter, die Kunststoff enthalten, künftig nur dann zugelassen werden, wenn ihre Deckel und Verschlüsse an ihnen befestigt sind, stößt bei deutschen Branchenverbänden auf Widerstand. Diese Maßnahme sieht die EU in ihrem „Vorschlag für eine Richtlinie über die Verringerung der Auswirkungen bestimmter Kunststoffprodukte auf die Umwelt“ jedoch vor. Die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg), der Industrieverband Kunststoffverpackungen (IK) und der Fachverband für Getränkekartonverpackungen (FKN) stehen dabei nicht einer Reduktion von Kunststoff negativ gegenüber, aber der Herangehensweise in der Richtlinie, die „unverhältnismäßig sowie ökologisch und ökonomisch unsinnig sei“, so die wafg. EUWID-Gesprächspartner verweisen auf ein funktionierendes Sammelsystem in Deutschland sowie einen höheren Ressourcenverbrauch durch die sogenannten Tethered Caps. Dieser würde dem Ziel eines reduzierten Materialeinsatzes bei Verpackungen widersprechen.

 

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