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Verbraucherzentrale: Um das Abfallaufkommen zu reduzieren, müssen Mogelpackungen verschwinden

13.09.2021 − 

Würde auf überdimensionierte Verpackungen -  oft als Mogelpackungen bezeichnete Packmittel – verzichtet, könnte das Verpackungsaufkommen jährlich um bis zu 27 % reduziert werden. 

Pro Jahr entspreche dies drei Millionen Mülltonnen à 240 l, wie eine Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung und der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands ergeben hat.

Die Studie hat unterschiedliche Bereiche im Verpackungsmarkt unter die Lupe genommen, über die sich Verbraucher regelmäßig bei den Verbraucherzentralen und der Stiftung Warentest beschweren. Dazu gehören etwa Teebeutel, Waschmittelpackungen oder Beutel für Süßigkeiten.
 
Seit Jahren kritisierten der vzbv und die Verbraucherzentralen Mogelpackungen, die Konsumten mehr Inhalt vortäuschen würden als tatsächlich enthalten sei. Trotzdem nehme der Verpackungsmüll von Jahr zu Jahr zu. "Überflüssige Zusatzverpackungen", etwa Faltschachteln bei Zahnpastatuben, befeuern diese Entwicklung, obwohl Maßnahmen gegen den Anstieg auf dem Tisch liegen würden. Die nächste Bundesregierung müsse überflüssige Zusatz- und Mogelpackungen abschaffen, um den Verpackungsmüll zu reduzieren und in der Konsequenz CO2-Emmissionen einzusparen, sagt Klaus Müller, Vorstand des vzbv.

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