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vzbv: Kunststoffbecher mit Bambusanteil müssen konsequent vom Markt genommen werden

03.08.2021 − 

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), Berlin, warnt vor potenziell gesundheitsschädlichem Kunststoffgeschirr und To-Go-Produkten wie Bechern, die Bambus-, Reis- oder Weizenfasern enthalten.

Diese Produkte seien demnach nicht für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen, werden aber trotzdem seit Jahren verkauft, heißt es von Seiten der Dachorganisation der Verbraucherzentralen vzbv. Der Bundesverband und die Verbraucherzentralen fordern Behörden und Bundesregierung auf, Verbraucher bundesweit zu informieren und die Produkte zurückzurufen.

So bestehen Becher und Teller häufig neben Bambus und anderen Naturmaterialien auch aus Kunststoffen. Von Kunststoffprodukten, denen Bambusfasern zugesetzt werden, sei bekannt, dass sie beim Kontakt mit heißen Getränken und Speisen potenziell krebserregendes Formaldehyd abgeben können, heißt es von Seiten des vzbv. Das Bundesinstitut für Risikobewertung habe Geschirr aus Kunststoff und Bambus deshalb als nicht geeignet für den Kontakt mit heißen Speisen und Getränken eingestuft.

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