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WPV: Klassifizierung von Bag-in-Box-Verpackungen als Einwegkunststoffprodukte nicht gerechtfertigt

10.03.2021 − 

Der Wirtschaftsverband Papierverarbeitung e.V. (WPV) übt Kritik am jüngsten Entwurf der Leitlinien zur Umsetzung der europäischen Einwegkunststoffrichtlinie.

Als „nicht gerechtfertigt und umweltpolitisch kontraproduktiv“ bezeichnet der Verband demnach die Klassifizierung von Bag-in-Box-Verpackungen als Einwegkunststoffprodukte. Laut dem WPV dienen Bag-in-Box-Verpackungen nicht dem unverzüglichen Konsum unterwegs, es handle sich vielmehr um Mehr-Portionen-Getränkeverpackungen zum längerfristigen Verbrauch nach Öffnung im eigenen Haushalt. Sie verursachten demzufolge auch kein „Littering“-Problem.

In einem Positionspapier kritisiert der Verband darüber hinaus die Klassifizierung der Leitlinien bei Portionsgrößen für mehr als eine Person und Multipack-Lösungen, die mehrere Einzelportionen umfassen.

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