Die Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) – die größte im EU-Parlament – begrüßte in einem Statement Ende September das Vorhaben, die Entwaldungsverordnung (EUDR) erneut um ein Jahr zu verschieben.
Dies belege, dass die inhärenten Probleme der Verordnung durch weitere Übergangsfristen oder unverbindliche Richtlinien nicht gelöst werden können, schreibt die EVP in einer Mitteilung.
Zudem betont die Fraktion, dass das IT-System erst funktionieren müsse, bevor Daten in eine Datenbank eingegeben werden können. EU-Umweltkommissarin Jessika Roswall hatte die Verschiebung mit IT-Problemen begründet.
Im nächsten Schritt fordert die EVP „dringend Vereinfachungen“. Die Fraktion sieht weiter die Notwendigkeit der Überarbeitung der EUDR – etwa durch die Einführung einer Null-Risiko-Kategorie.
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