ETH Zürich: Industrie wird eigene Ziele zur Vermeidung von Neukunststoffen bis 2025 kaum halten können

Die Wertschöpfungskette Kunststoff hat sich auch außerhalb gesetzlicher Vorgaben verpflichtet, den Einsatz von Rezyklaten in ihren Produkten zu erhöhen, bzw. daran zu arbeiten, Kunststoffartikel zu vermeiden, sie recyclingfähig oder kompostierbar zu gestalten.

Dazu wurden 2018 zwei selbstverpflichtende Kampagnen gestartet, die von namhaften und global agierenden Konzernen unterzeichnet wurden. Neben der von der EU-Kommission gegründeten Circular Plastics Alliance (CPA), mit deren Unterzeichnung sich die Lieferkette Kunststoff verpflichtet, bis 2025 10 Mio t Rezyklat einzusetzen, zählt dazu auch das New Plastics Economy Global Commitment unter der Leitung der Ellen MacArthur Foundation und dem UN-Umweltprogramm.

Verglichen mit der gesetzlich für die EU vorgeschriebenen Quote von 25 % Rezyklat in Getränkeverpackungen ab 2025, seien die selbst auferlegten Ziele der Kunststoffbranche deutlich umfangreicher. Allerdings sei unwahrscheinlich, dass diese Ziele bis zum Jahr 2025 erreicht werden können. Dazu wären unter anderem hohe Investitionen in das Recycling notwendig. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, kurz ETH. Der Fokus der Studie liegt auf dem Rohstoff PET und entsprechender Rezyklate mit einem Schwerpunkt auf der Verpackungsindustrie. Diese stelle laut ETH den größten Verbraucher von PET-Neuware dar.

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