EUWID-Marktbericht Aluminiumverpackungen: Auswirkungen des Irankriegs bislang gering

Tuben- und Dosenproduzenten zufrieden mit der Absatzentwicklung in Q1

Ende März halten sich die Auswirkungen des Irankriegs auf die Supply Chain von Aluminiumverpackungen noch in Grenzen.

Die Versorgungslage mit allen Rohstoffen sei bislang gesichert, berichten Hersteller von Dosen und Tuben gegenüber dem EUWID. Selbst bei kunststoffbasierten Komponenten wie Tubenverschlüssen gebe es keine Engpässe.

Dass dies mit Fortschreiten des Nahost-Konflikts so bleiben wird, glauben die wenigsten. So melden bereits erste Aluminiumhütten in der Konfliktregion Angriffe durch den Iran, was den ohnehin schon hohen Benchmark-Aluminiumpreis an der LME noch weiter in die Höhe treibt. „Der Alupreis geht durch die Decke, genau wie die Aluminium-Pämien“, bestätigen die EUWID-Gesprächspartner.

Auch wenn die Supply Chain noch nicht stark beeinträchtigt ist, versuchen einzelne Dosenanbieter nach eigenen Angaben mehr Rohstoffe und Fertigprodukte ins Lager zu nehmen. Akteure aus der Tubenindustrie erklären, eigene Produktionsabfälle verstärkt im Kreislauf zu halten, und diese statt an Schrotthändler zurück an Butzenlieferanten zur Aufbereitung zu geben.

 

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