Im deutschen Markt für Dosen und Tuben aus Aluminium war es Anfang September ruhig. Die Nachfrage hat sich – bis auf wenige Ausnahmen – im dritten Quartal zumeist deutlich abgeschwächt.
Während Getränkedosenhersteller diese Abkühlung des Marktes als der Saison entsprechend normal empfinden, war der Bedarf für die vom EUWID befragten Anbieter von Aerosoldosen und Tuben einen Tick zu ruhig. Sie hatten auf eine Belebung zum September gehofft, die häufig jedoch ausgeblieben ist.
Hinsichtlich der Verfügbarkeit von Vormaterialien berichteten Dosen- und Tubenhersteller von keinerlei Problemen. „Da es verhältnismäßig ruhig am Markt ist, ist auch die Versorgungslage aktuell gut“, resümierte ein Dosenproduzent.
Was die Branche nach wie vor bewegt, ist die US-Zollpolitik. Wie berichtet haben die USA mit Wirkung zum 18. August die Einfuhrzölle auf Aluminiumimporte ausgeweitet. Laut dem Verband Aluminium Deutschland (AD) beedeutet dies, dass der 50 %-Zoll sowohl auf leere Aluminiumdosen, Tuben als auch auf andere, nicht konkret spezifizierte Aluminiumverpackungen Anwendung findet.
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