EUWID-Marktbericht Standardkunststoffe: Verteuerungen dämpfen die Nachfrage im April

Bis auf wenige Ausnahmen berichtet das Gros der vom EUWID befragten Anbieter im Markt für Standardkunststoffe von einem spürbaren Nachfragerückgang im April. Einige Verarbeiter, die sich im Zuge der vergangenen Wochen gut eingedeckt hatten und es sich erlauben konnten, sollen ausgesetzt oder Bestellungen auf ein Minimum reduziert haben.

Befürchtungen, dass die Preise für Kunststoffrohstoffe im April zulegen würden, haben sich bewahrheitet. Ausnahmslos verteuerten sich im April sämtliche Vorprodukte im Bereich der Standardkunststoffe. Angesichts der „rekordverdächtigen“ Preise habe das generelle Interesse nachgelassen, nicht aber im Verpackungssegment. Die Bedarfe aus den Bereichen Lebensmittel, Tiernahrung oder der Medizin- und Pharmaindustrie seien nach wie vor hoch.

Ob der Druck auf die Pausetaste bei einigen Abnehmern die richtige Strategie war, bezweifelten vor allem Distributeure. Zwar war das Angebot für westeuropäische Kunststofftypen im Ostermonat dem Vernehmen nach weitestgehend ausreichend – wenn auch stellenweise limitiert – doch ein sich abzeichnender Importrückgang könnte die Verfügbarkeit im Mai negativ beeinflussen und das europäische Preisgefüge weiter destabilisieren.

Den vollständigen Bericht und Preisspiegel zum deutschen Markt für Standardkunststoffe finden Sie in EUWID Verpackung 17/22. Unsere Premium-Abonnenten können auf diesen bereits heute ab 12:00 Uhr online zugreifen.

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