
Insgesamt soll das erste Halbjahr für die Unternehmen der Wellpappenindustrie mit Blick auf den Quadratmeterabsatz schwächer gewesen sein als der Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auch zum Ende des dritten Quartals und nach den Ferien zeige sich nur ein leicht verändertes Bild.
In den letzten Wochen gab es mehrere Aussagen aus den Unternehmen, die sich besser beschäftigt sehen als erwartet und zudem über den Vergleichswerten liegen. Dabei scheint es, dass es vornehmlich vergleichsweise kleinere Branchenteilnehmer sind, deren Situation sich zumindest mit Blick auf den Quadratmeterabsatz verbessert hat.
Manch ein Unternehmer mag im September darin bereits das immer wieder beschriebene „Licht am Ende des Tunnels“ sehen oder Vorboten einer sich etwas verbessernden Nachfrage. Da jedoch viele wichtige Bereiche noch immer schwächeln, vermuten EUWID-Gesprächspartner hinter der besseren Auftragslage deutliche preisliche Zugeständnisse. „Mengenwachstum gibt es derzeit nur, wenn man dem Wettbewerb Menge abnimmt“, erklärte ein EUWID-Gesprächspartner.
Der vollständige Bericht zum Papier- und Pappemarkt Deutschland steht Premiumkunden bereits online zur Verfügung. Danach erscheint er in der Ausgabe EUWID Verpackung 38/2025.