EUWID-Sonderthema Rezyklatangaben bei Metallverpackungen: "Trendy", aber mit hohen Kosten und geringer Verfügbarkeit verbunden

Den Rezyklatgehalt der eigenen Produktverpackung auszuloben ist bei Kunststoff bereits weit verbreitet. Nicht zuletzt aufgrund bevorstehender gesetzlicher Vorgaben kennzeichnen unter anderem viele Getränkehersteller schon heute ihre Produkte mit dem rPET-Gehalt der Flaschen. Aber gibt es diesen Trend auch bei Packmitteln aus Aluminium oder Weißblech?

Die Berliner flustix GmbH bekommt bereits Anfragen aus der Metallverpackungsindustrie und möchte nun ihr Siegel, „flustix recycled“, das den prozentualen Anteil an Rezyklaten anzeigt, auch auf Metallverpackungen ausweiten.

Mit der Beiersdorf AG gibt es im deutschen Markt bereits ein Unternehmen, das Deodorants der Marke Nivea in 100 % PCR-Dosen aus Aluminium abfüllt und diese Information auch auf den Spraydosen auslobt. Dieses Vorgehen stößt aber nicht überall auf Begeisterung. Zudem sind sich Produzenten von Aerosoldosen aus Aluminium nicht einig darüber, aus welcher Quelle der Schrott für die Dosen sinnvollerweise stammen sollte. Zur Auswahl stehen gebrauchte Getränkedosen oder Material aus dem Gelben Sack beziehungsweise der Gelben Tonne. Ein Dosenproduzent plädiert für die Verwendung von PCR-Aluminium, das vorwiegend aus End-of-Life Produkten wie Litho-Platten oder Kabeldrähten stammt.

Und das Forum Getränkedose sieht die Lösung ohnehin nicht darin, dass "einige wenige Marken in Deutschland Dosen mit einem höheren Prozentsatz an recyceltem Inhalt anbieten". Vielmehr sollte die gesamte Industrie den durchschnittlichen Recyclinganteil steigern.

Den vollständigen Artikel finden Sie in EUWID Verpackung 27/22. Unsere Premium-Abonnenten können auf unser Sonderthema im Juli bereits heute ab 12 Uhr online zugreifen. .

 

 

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