Auf der Fachpack 2025 werden der FFI, Pro Carton und 4evergreen an einem gemeinsamen Stand an zwei Tagen über die relevanten Themen der Branche berichten. Im Mittelpunkt der Vorträge stehen dabei sowohl die Europäische Entwaldungsverordnung (EUDR), die Europäische Verpackungsverordnung (PPWR) und die Recyclingfähigkeit faserbasierter Verpackungen.
In den Kurzvorträgen soll dabei erläutert, warum trotz des Endes der EUDR-Übergangsfrist zum Jahreswechsel die bisher gültige europäische Holzhandelsverordnung in bestimmten Fällen weiterhin anzuwenden ist. Zudem soll mit dem Mythos aufgeräumt werden, dass Markenartikler grundsätzlich EUDR-Pflichten zu erfüllen hätten und dafür Referenznummern von ihren Verpackungsherstellern benötigten.
Auch die PPWR ist ab August 2026 in Schritten von Unternehmen auf den verschiedenen Stufen der Verpackungslieferkette zu erfüllen. Im Regelfall sind Faltschachtelhersteller gemäß der PPWR Lieferanten und damit verpflichtet, den Abfüllern Informationen zur Verfügung zu stellen, damit diese ihren PPWR-Konformitätsverpflichtungen nachkommen können.
Die PPWR hat laut den Verbänden großes Potential für Wachstum bei faserbasierten Verpackungen aufgrund von Verboten für derzeitig eingesetzte Verpackungsformate.
Im Vortrag über die Recyclingfähigkeit faserbasierter Verpackungen soll aufgezeigt werden, wie beschichtete Kartonverpackungen Marken und Verbraucher gleichermaßen befähigen, zirkuläre Entscheidungen zu treffen. Belegt werde dies durch die Ergebnisse der neuen Pro Carton Studie „Erwartungen der Verbraucher an die Verpackung“, wonach in ganz Europa faserbasierte Verpackungen in der Gunst der Konsumenten vorne liegen.