GKV: Kunststoffpreise nicht künstlich verteuern

Nach der militärischen Eskalation im Nahen Osten sind Kunststoffverarbeiter in Deutschland kurzfristig mit massiven Preisaufschlägen und Force-Majeure-Erklärungen ihrer Rohstofflieferanten konfrontiert. Das geht aus einer Blitzumfrage des Gesamtverbandes Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) hervor.

Zwei Drittel der befragten Unternehmen sind demnach bereits wenige Tage nach der Eskalation von Preiserhöhungen betroffen. Die übrigen Unternehmen haben nahezu vollständig entsprechende Ankündigungen erhalten. Die Lieferanten berufen sich auf „höhere Gewalt“, mit Hinweisen auf geopolitische und logistische Faktoren, speziell die Blockade der Straße von Hormus respektive gestiegene Frachtkosten (68 Prozent), den Iran-Krieg (63 Prozent) sowie allgemein gestiegene Rohstoff- und Energiepreise (62 Prozent).

Vor diesem Hintergrund prüfen 37 Prozent der Unternehmen eine Umstellung auf alternative Lieferanten oder Materialien....

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