Kein Ende in Sicht: Hohe Kosten weiterhin belastend für die deutsche Hülsenindustrie

Die deutschen Hersteller von Wickelhülsen für die Papier-, Kunststoff- und Textilindustrie verzeichnen einen anhaltend hohen Kostendruck aus allen Bereichen. Zudem bleibe die Lieferkette fragil. Das ergab eine Branchenumfrage der Fachvereinigung Hartpapierwaren (FHR) unter den Mitgliedern.

Zudem gehen die Unternehmen davon aus, dass sich die angespannte Situation im laufenden Geschäftsjahr kaum ändern wird. Zumindest im ersten Halbjahr werde sie sich so darstellen wie aktuell.

Die momentane Geschäftslage ist nach Angaben der FHR-Mitgliedsunternehmen geprägt von einer Auslastung auf überwiegend konstant hohem Niveau sowie einer weiterhin guten Beschäftigung. Dem gegenüber stehen jedoch unbefriedigende Ergebnisse aufgrund der extrem gestiegenen Gesamtkosten.

Entgegen den Erwartungen haben sich zudem die Lieferketten auch im zweiten Jahr der Pandemie noch immer nicht ausreichend stabilisiert. Beim wichtigsten Rohstoff Hülsenkarton stuften mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen die Versorgung als „gerade ausreichend“ oder sogar „sehr schlecht“ ein. Etwa ein Drittel nannte die Lage „befriedigend“. Die Kostensteigerung lag laut der Mitgliedsunternehmen allein beim Hülsenkarton im Jahr 2021 bei durchschnittlich rund 80 %, in der Spitze bei einigen Qualitäten sogar bei über 100 %.

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