Die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) hat die von der Bundesregierung im Zuge der Haushaltskonsolidierung geplante Einführung einer pauschalen Plastikabgabe kritisiert.
Was unter dem Deckmantel des Umweltschutzes verkauft werde, sei bei genauerem Hinsehen jedoch eine reine fiskalische Maßnahme, die dem Klima messbaren Schaden zufügen wird, teilte der Verband mit. Die Bundesregierung hatte am Montag 6. Juli im Kabinett den Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 und den Finanzplan bis 2030 beschlossen. In den Plänen enthalten ist auch die Einführung einer Plastiksteuer.
Die IK warnt in ihrer Mitteilung eindringlich vor dieser Form der Materialdiskriminierung. Eine Verbrauchsteuer müsse zudem zwingend auf die Verbraucher umgelegt werden. Am Ende finanzierten die Bürger eine Steuer, die dem Klima und der heimischen Recyclingwirtschaft schadet....