IK lobt hohe Recyclingquote von Verpackungen aus Kunststoff und warnt vor Substitution

Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen bemängelt die Zunahme von papierbasierten Verbundverpackungen. 

Damit schließt sich der Verband der Kritik der ZSVR und des UBA an. Diese wurde auf der gemeinsamen Pressekonferenz geäußert, bei der die Recyclingquoten der dualen Systeme 2022 bekannt gegeben wurden. Verbundverpackungen seien oft nicht gut zu recyceln, wie eine Studie des UBA zeige. Fast jede zweite Verpackung, deren Recyclingfähigkeit unter 90 % liegt, ist demnach eine Verbundverpackung. Trotzdem ersetzten diese zunehmend Kunststoffverpackungen.

Kunststoffverpackungen erreichten 2022 eine werkstoffliche Recyclingquote von 67,5 %. Das geht aus Zahlen der ZSVR und des UBA hervor. Nach Aussage der IK ist die Recyclingquote seit 2018 somit um 20 Prozentpunkte gestiegen. „Diese positive Entwicklung gilt es jetzt noch weiter zu verstärken und gegenüber Fehlentwicklungen zu verteidigen", so IK-Geschäftsführerin Dr. Isabell Schmidt. Kunststoffreduktion in Richtung Verbunde führe nicht zum Ziel; Recyclingfähigkeit und Materialeinsparung müssten beim Verpackungsdesign Vorrang haben.

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