Die Situation im Markt für Standardkunststoffe hat sich nach dem Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar grundlegend verändert.
Der in den vergangenen Monaten vorherrschende Angebotsüberhang ist verschwunden. Produzenten, Distributoren und Kunststoffverarbeiter berichten gegenüber dem EUWID von knappen Commodity-Mengen in fast allen Bereichen.
Die Auftragsbücher der Kunststoffproduzenten wurden vielen Aussagen zufolge spätestens zur Monatsmitte, teils sogar deutlich früher, geschlossen oder Orderstopps für März verhängt. Zudem gibt es Berichte über neue Force-Majeure-Meldungen mit Verweis auf die Situation im Nahen Osten. Ein Ausweichen auf Importmengen ist kaum möglich.
Vor diesem Hintergrund zeigt sich das Preisgeschehen schnelllebig. So gut wie alle Standardkunststoffe verzeichnen im März kräftige Aufschläge deutlich über der Bewegung der Monomere....

