Mehrwegpflicht für To-go: Deutsche Umwelthilfe kritisiert bestehende Schlupflöcher

In seiner jetzigen Form droht die Mehrwegangebotspflicht nach Einschätzung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ins Leere zu laufen.

Zwar sei es der richtige Ansatz, dass verzehrfertige Speisen und Getränke auch in Mehrweg angeboten werden müssen, so die Umwelthilfe. Die Regelung enthalte jedoch weder Vorgaben, wie viel Mehrweg genutzt werden soll, noch eine finanzielle Schlechterstellung von „umwelt- und klimaschädlichem Einweg“.

Kritisch beurteilt die DUH diverse Ausnahmeregelungen, etwa für Kleinunternehmen. Dadurch würden tausende Ausgabestellen entfallen. Hinzu kommen Schlupflöcher für Einwegverpackungen aus Papier und Aluminium. So müssten derzeit Betriebe, die Pizzakartons oder Einweg-Aluminiumschalen verwenden, weder Mehrweg anbieten noch mitgebrachte Mehrwegbehältnisse befüllen.

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