PPWR: Rat der Europäischen Union hat abgestimmt

Der Rat hat heute die Einigung über den Vorschlag für eine Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) erzielt.

Im Einklang mit dem Kommissionsvorschlag wurden die Gesamtziele für die Verringerung der Verpackungsabfälle auf der Grundlage der Mengen von 2018 festgelegt: 5 % bis 2030, 10 % bis 2035 und 15 % bis 2040. Diese Zielvorgaben sollen von der Kommission acht Jahre nach Inkrafttreten der Verordnung einer Überprüfung unterzogen werden.

Wie es in einer Mitteilung heißt, wurden unter anderem die Ziele für 2030 und 2040 für den Rezyklatgehalt in Kunststoffverpackungen beibehalten. Bis 2034 wird die Kommission die Umsetzung der Ziele für 2030 überprüfen und die Durchführbarkeit der Ziele für 2040 bewerten müssen.

Der Rat einigte sich außerdem darauf, dass Teebeutel und Klebeetiketten auf Obst und Gemüse kompostierbar sein müssen und führte die Möglichkeit ein, dass die Mitgliedstaaten die Kompostierbarkeit anderer Verpackungen unter bestimmten Bedingungen vorschreiben können.

Die Ausnahme von Kartonverpackungen von verpflichtenden Mehrwegquoten scheint laut der Mitteilung auch vom Rat bestätigt worden zu sein, das endgültige Dokument liegt jedoch noch nicht vor.

Der nächste Schritt

Die allgemeine Ausrichtung wird dem Rat als Mandat für die Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament über die endgültige Gestaltung der Rechtsvorschriften dienen. Das Ergebnis der Verhandlungen muss vom Rat und vom Parlament förmlich angenommen werden.

Den ausführlichen Bericht lesen Abonnenten in EUWID Verpackung. Die wöchentlich als Printausgabe und E-Paper erscheinende Fachzeitschrift informiert Leser kompakt über die relevanten Entwicklungen in Deutschland sowie benachbarten Verpackungsmärkten.

 

 

- Anzeige -

Themen des Artikels
Kategorie des Artikels
- Anzeige -