Als einer der ersten europäischen Verbände positioniert sich Metal Packaging Europe (MPE) zu den Klarstellungen der EU-Kommission. Wie berichtet, hat diese am 30. März die lang erwarteten PPWR-Leitlinien veröffentlicht.
Grundsätzlich bezeichnet MPE die Leitlinien als einen notwendigen Schritt, um den Interessengruppen Orientierung bei der Umsetzung der PPWR zu geben. Bei mehreren zentralen Bestimmungen würden die Bemühungen der Kommission jedoch nicht die erforderliche Klarheit schaffen, schreibt der Verband in seinem Statement.
So sieht Metal Packaging Europe nach wie vor erhebliche Unsicherheiten, insbesondere hinsichtlich der Datenanforderungen für die technische Dokumentation, vor allem in Bezug auf bedenkliche Stoffe und insbesondere PFAS. Weitere Klarstellungen sind aus Sicht des Verbandes auch zu den Ausnahmen im Zusammenhang mit den Wiederverwendungszielen der PPWR erforderlich und zu der Frage, wie die Einhaltung der Vorschriften in den Mitgliedstaaten sichergestellt werden soll.
„Nur fünf Monate bevor die Vorschriften der PPWR gelten, fehlt der Branche nach wie vor die notwendige Klarheit über zentrale Anforderungen. Ohne weitere Klarstellungen laufen wir Gefahr, mit einem Flickenteppich nationaler Auslegungen konfrontiert zu werden, der unnötige Belastungen mit sich bringen wird“, kommentiert Krassimira Kazashka, CEO von MPE.
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