Propak-Industrie sieht auch für das Jahr 2026 keine Trendwende

Umsätze der österreichischen Papierverarbeiter sinken: Exporte schwächeln / Kostendruck nimmt zu

Die österreichischen Verarbeiter von Papier und Karton (Propak) stehen im Jahr 2025 unter Druck. Auch die ersten Anzeichen für das kommende Jahr lassen auf keine Verbesserung der derzeitigen Auslastungslage schließen.

Die Propak-Industrie erzielte im ersten Halbjahr 2025 einen Umsatz von 1,13 Mrd €, was einem Rückgang von 4,4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Besonders betroffen seien laut Mitteilung von Propak Papierprodukte außerhalb des Verpackungssegments (-7,5 %), während sich Verpackungen mit einem Minus von 2,0 % etwas stabiler halten. Die Erwartung für das Gesamtjahr 2025 sei laut Branchenumfrage gedämpft

„Ein ernstes Warnsignal“ komme aus dem Export, erläutert die Propak-Industrie. Der Wert der Ausfuhren der österreichischen Papierverarbeiter sank demnach um 6,6 %. Für eine stark exportorientierte Branche sei dies ein „ernstzunehmendes Alarmzeichen“, heißt es weiter.

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