Propak und GPA einigen sich auf Kollektivvertrag

Der österreichische Fachverband der industriellen Hersteller von Produkten aus Papier und Karton Propak hat sich mit der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) in der sechsten Verhandlungsrunde auf einen neuen Kollektivvertrag geeinigt.

Demnach steigen die Löhne und Gehälter für rund 8.500 Beschäftigte rückwirkend ab 1. März um 2,65 %, mindestens jedoch um 90 € und maximal 145 € pro Monat. Die Lehrlingsgehälter werden um 3,8 % angehoben, erklärt Propak Ende März. Der neue Kollektivvertrag wird mit 1. März 2026 wirksam und hat eine Laufzeit von 12 Monaten.

Die Verhandlungen waren nach Aussage des österreichischen Fachverbands unter anderem geprägt von einer schwierigen wirtschaftlichen Gesamtsituation.

Propak spricht in einer Stellungnahme von einem „Stresstest“ für die Propak-Industrie: „Wir stehen bei null Wachstum und gleichzeitig massivem Kostendruck, und sehen uns im Export einem immer härter werdenden Wettbewerb sowie massiv ansteigenden Inputkosten ausgesetzt. Mit dem Abschluss nach sechs Verhandlungsrunden ist es gelungen, in diesem schwierigen Umfeld einen Kompromiss zu finden, der die derzeitige schwierige Wirtschaftslage zum Teil widerspiegelt und der für beide Vertragspartner gerade noch akzeptabel ist“, sagt Marko Bill Schuster, Obmann des Fachverbandes. 

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